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Anzeige Kölner Rundschau zum Umbau der Tennishalle                             21.08.2012

Presseartikel Kölner Rundschau (18.09.2012):

„Tennis“ auf der Stirn stehen
[http://www.rundschau-online.de/euskirchen/tennis--und-badmintonhalle--tennis--auf-der-stirn-stehen,15185862,17277058.html] 

 

Tennis- und Badmintonhalle

„Tennis“ auf der Stirn stehen

Was wäre die Neueröffnung einer Tennishalle ohne Tennis? Das fragte sich auch der 33-jährige David Müller, der die Tennis- und Badmintonhalle in Bad Münstereifel kürzlich von „Sportwelt Schäfer“, seinem ehemaligen Arbeitgeber, übernommen hat. Und so wurde die Eröffnung mit einem „Generationendoppel“ eröffnet. Von Anne Fischer

 
 
 
Bad Münstereifel. 

Was wäre die Neueröffnung einer Tennishalle ohne Tennis? Das fragte sich auch der 33-jährige David Müller, der die Tennis- und Badmintonhalle in Bad Münstereifel kürzlich von „Sportwelt Schäfer“, seinem ehemaligen Arbeitgeber, übernommen hat.
Und so wurde die Eröffnung mit einem „Generationendoppel“ eröffnet: Der 80-jährige Ewald Przewloka (80) unterlag zusammen mit Tim Schäfer (15) gegen Maximilian Loick (12) und Peter Klippel (61). Im Einzel gewann Karsten Braasch (45) gegen Simeon Ivanov (27) im Tiebreak. Braasch ist kein Unbekannter in der Szene: 1997 und 2004 erreichte er bei den „French Open“ im Doppel das Viertelfinale.

Schäfer wollte kein Abo, er wollte die Halle

1998 gewann er in einem Schaukampf bei den „Australian Open“ gegen die Williams- Schwestern: Serene besiegte er mit 6:1, ihre Schwester Venus mit 6:2. 2005 beendete er seine Karriere. Braaschs Gegner in Bad Münstereifel war der bulgarische Davis-Cup-Spieler Simeon Ivanov, ehemalige Nummer eins in seiner Heimat. Im dritten Spiel packte sich David Müller den Schläger, um mit Florian Gerick (33) im Doppel anzutreten. Sie sind Nummer eins und zwei der Herren Ü 30 des TC „Rot-Gold“ Bad Münstereifel. Die Gegner waren Karsten Braasch und die ehemalige Deutsche Meisterin Claudia Kardys (27). Man trennte 1:1 in Sätzen. Franz Peter Schäfer ist froh, , dass David Müller die Halle übernommen hat. „David ist jemand, der Tennis auf der Stirn stehen hat“, so Schäfer.

Als Schäfer sich im Jahr 2000 die Anlage ansehen wollte, stand David Müller noch hinter dem Tresen. „Er wollte mir ein Abonnement verkaufen, doch ich wollte mehr als das. Ich wollte die ganze Anlage“, berichtete der Inhaber von „Sportwelt Schäfer“ lachend. Müller arbeitete zunächst als Aushilfe, dann folgte die Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann. Anschließend machte er seinen Abschluss als Betriebswirt.

Bei der mündlichen Prüfung saß auch Franz Peter Schäfer im Prüfungsausschuss. Davids Aufgabe bestand darin, ein Trainingslager für das Team von Alemannia Aachen zu organisieren.

Diese Prüfung absolvierte er mit der Bestnote. „Der damalige Geschäftsführer Aachens wollte David schon abwerben“, so Franz Peter Schäfer. Dieser war froh, dass David ihm den Rücken stärkte und über alles bestens informiert war, als er am 29. Oktober 2000 die Halle übernahm. So sei es auch möglich gewesen, gemeinsame Projekte anzuleiern.

Für den Schritt in die Selbstständigkeit, denn nun ist David Müller für den Tennis- und Badmintonbereich verantwortlich, hat er ein Konzept ausgearbeitet: Nun gibt es einen Boden, der sowohl für die Sommer-, als auch für die Wintersaison taugt, denn drinnen und draußen wird auf Sand gespielt. Namhafte Trainer sollen hier arbeiten und die Jugendarbeit nicht zu kurz kommen. „Die Kinder und Jugendlichen werden mit den besten Spielern und Spielerinnen aus dem Kreis zusammentreffen“, so Müller.
Auch in der Badmintonhalle seien Veränderungen geplant. Ein Teil werde zum Indoor-Golf-Center umgebaut – Eröffnung ist voraussichtlich Anfang November.

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